Anzeichen für Verhaltensstörungen

Bitte beachten Sie: der erste Besuch führt immer zum Tierarzt!
Erst wenn organische Krankheiten ausgeschlossen wurden, kann es sich um eine Verhaltensstörung handeln.


Angststörung:
- übertriebene Wachsamkeit mit dauerndem Umschauen und
  Aufschrecken bei jedem Anlass
- dauerndes Miauen
- Ersatzhandlungen, wie übertriebene Fellflege, ruheloses
  Umherwandern
- Speicheln, Schwitzen, Erbrechen, Blasenentzündungen
- wellenartiges Zucken der Rückenhaut
- mehr werdendes Harn- oder/und Kratzmarkieren
- Fressen nur in Anwesenheit des Besitzers oder nur noch nachts
- Unsauberkeit (Harn und/oder Kot)
- Weglaufen von Zuhaus, Perioden der Abwesenheit werden immer
  länger
- "Rolling skin syndrom" - Feline Hyperästhesie,
   wellenartiges Zucken der Haut am Rücken

Ein dauerndes Leben in Angst ist durchaus zu vergleichen mit andauernden Schmerzzuständen! Dies bedeutet für die Katze einen sehr hohen Leidensdruck.

Aggressivität:
- Attakieren, Bedrohen, Verfolgen von zusammenlebenden Katzen
- totale Kontrolle und Einschränkung aller Aktivitäten einer
  zusammenlebenden unterlegenen Katze
- Attakieren des Tierhalters ohne "ersichtlichen" Grund

Unsauberkeit (Urin/Kot):
- Urinieren/Koten neben die Katzentoilette
- Urinieren/Koten in Wäschekörbe, auf Teppiche, Sofa usw.
- Urinieren/Koten in die Badewanne
- Urinieren/Koten am einzig noch verbeibenden Rückzugsort aufgrund
  einer mobbende andere Katze(n)


Harnmarkieren:
- meist in Mehrkatzenhaushalten
- zielloses Markieren überall hin
- zwanghaftes Markieren
- Gewohnheitsmarkieren

Harnmarkieren stellt im "Normalfall" eine konfliktfreie Kommunikationsmöglichkeit unter Katzen dar.

Übertriebene Fellpflege (Foto* s.unten):
- übertriebenes Lecken, auch Wundlecken
- Fellknabbern mit Ausreissen der Haare
- Schwanzbeissen mit Ausreissen der Haare
- Leckekzem an den Pfoten, Flanken, Bauch etc.
- unverhältnismäßiger Haarausfall
- "Rolling skin syndrom" - Feline Hyperästhesie,
   wellenartiges Zucken der Haut am Rücken



Hyperaktivität:
- Jagdaggressionen gegenüber Tierhaltern oder zusammenlebenden
  Katzen
- extremes, andauerndes Miauen
- deutlich reduziertes Ruhebedürfnis
- unkontrolliertes, grobes Spielen ohne Ruhepausen
- Katze ist fast ununterbrochen in Bewegung
- "Rolling skin syndrom" - Feline Hyperästhesie,
   wellenartiges Zucken der Haut am Rücken


Pica-Syndrom:
- fehlgesteuertes Fressen unverdaulicher Stoffe
- Wollenuckeln
- Wolle- und Stoff-Fressen
- häufig bei Siamkatzen      


Katze mit übertriebener Fellpflege:


vor der Online-Beratung          


Aufgrund rechtlicher Bestimmungen darf ich hier leider nicht das Foto zeigen, wie die Katze nach der Behandlung aussah, ich kann es Ihnen bei Bedarf aber gern per Email senden, damit Sie einen Anhaltspunkt haben, wie sich eine homöopathische oder Bioresonanz- Behandlung nach nur 3 Wochen auf das Fellwachstum auswirken kann.



Es gibt noch weitere Verhaltensstörungen, dies sind die am häufigsten vorkommenden Störungen.









Ich weise darauf hin, dass der Beruf des Tierheilpraktikers und Tierpsychologen nicht gesetzlich geregelt und geschützt ist.
Die Ausbildung erfolgt an privaten Schulen.

Bitte informieren Sie sich deshalb vorher genau, wem Sie Ihr Tier anvertrauen.

 


© Copyright Babette Billerbeck